Viele verbinden unser Land mit Wohlstand, sozialer Sicherheit und einem hohen Lebensstandard. Doch die Realität zeigt ein anderes Bild: Hunderttausende Menschen kämpfen täglich damit, ihre Miete zu bezahlen, Lebensmittel einzukaufen oder unerwartete Ausgaben zu bewältigen.
Besonders betroffen sind Alleinerziehende, ältere Menschen, Langzeitarbeitslose, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Menschen mit Migrationsgeschichte. Armut bedeutet dabei weit mehr als fehlendes Geld. Sie kann soziale Ausgrenzung, Unsicherheit und den Verlust von Teilhabe bedeuten.
Armut, Lebensmittelverschwendung und gesellschaftlicher Zusammenhalt – drei große Herausforderungen unserer Zeit, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Die soogut GmbH zeigt jedoch, dass genau hier wirksame Lösungen entstehen können.
Mit ihren Sozialmärkten ermöglicht Soogut Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu qualitativ hochwertigen Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs zu stark reduzierten Preisen. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Entlastung, sondern auch um Würde, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe.
Darüber hinaus sind die soogut Sozialmärkte Orte der Begegnung und des Miteinanders – für Kundinnen und Kunden, Mitarbeitende, Freiwillige und Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt oft nur schwer Chancen erhalten.
Wie dieses Modell funktioniert, welche Herausforderungen es zu bewältigen gilt und welchen Beitrag soziale Unternehmen für unsere Gesellschaft leisten können, darüber spreche ich heute mit dem Geschäftsführer der Soogut GmbH, Wolfgang Brillmann.
ein dem Anlass entsprechend sehr ausführliches Gespräch…



