Ludwig Hirsch – der dunkelgraue Poet wäre heute 80 Jahre alt

 

Der Meister des schwarzen Humors. Der Poet der dunkelgrauen Zwischentöne. Einer, der bewiesen hat, dass man mit Würmern, Omamas und schwarzen Vögeln nicht nur erschrecken – sondern auch verzaubern kann.

Aufgewachsen in der Wiener Leopoldstadt, geprägt vom Prater zwischen Autodrom und Geisterbahn, war früh klar: Dieser Mann schaut genauer hin. Und er singt darüber. Mit theatralischer Präzision – geschult auf der Bühne – und mit Texten, die gleichzeitig schaudern und schmunzeln lassen.

Während andere Kinder Zuckerwatte wollten, studierte er lieber die schillernden Gestalten des Wurstlpraters. Fast wie eine Feldforschung für seine späteren Chansons.

Hier seine dunkelgrauen Perlen, die unser Leben bis heute ein kleines Stück heller machen.

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