Doc Priessnitz Gesundheitstipps – Wie komme ich gesund durch den Winter

Mit zunehmend kälterem Wetter nehmen die Infektionen mit Viren und Bakterien zu. Dadurch wird das Immunsystem gefordert: Das Immunsystem ist jener Bereich des Organismus, das uns ständig unteranderem vor Krankheiten in der kalten Jahreszeit schützen soll.

Wie kann ich nun dieses stärken? Auf jeden Fall gibt es eine Reihe von Möglichkeiten um gesund über den Winter zu kommen. Wichtig vor allem ist eine Mischkost, die neben Fett (Fisch- und Fleischgerichte) auch Kohlehydrate (Brot und Teigwaren) beinhaltet. Diese sind für das Immunsystem Energiebringer. Auch auf Vitamine kann man nicht verzichten, allen voran das Vitamin C, das hauptverantwortlich für den Abbau der aggressiven Sauerstoffmoleküle (Radikale) verantwortlich ist.

Vitamin C findet man hauptsächlich in Zitrusfrüchten, sowie auch in Gemüse und Obst. Auch Nahrungsmittel, die Vitamin C enthalten (Walnüsse, rote Rüben) stärken die weißen Blutkörperchen. Die tägliche Flüssigkeitszufuhr sollte 2 -3 Liter pro Tag betragen, unabhängig ob es sich um Fruchtsäfte, Wasser oder Tee handelt. Nachdem der Winter in unseren Breiten eher sonnenarme Tage hat, sollte man an Sonnentagen häufig Bewegung in der frischen Luft machen und dabei, wenn möglich, die Unterarme unbedeckt lassen, damit auf der Haut durch das UV Licht Vitamin D erzeugt werden kann. Das alleine gelingt aber nicht – denn bei Mangel im Laborbericht sollte zusätzlich Vit D3 zugeführt werden. Vitamin D ist wichtig für die Stärkung der Knochen und damit Verhinderung zur Ausbildung einer Osteoporose. In den Nahrungsmitteln findet man dieses Vitamin im Thunfisch, Eierschwammerln und Champions. Regelmäßige Bewegung führt zu einer besseren Durchblutung des Körpers und damit zu einer Stärkung der Abwehrkräfte. Damit meine ich Ausdauertraining 3–4-mal, 30-40 Minuten lang, egal ob in der Natur oder in geschlossenen Räumen (Heim Rad). Regelmäßige Saunabesuche unterstützen auch das Immunsystem und zwar durch den Kälte-Wärme Reiz. Dadurch lernt der Körper mit Kälte umzugehen.

Ein wichtiger Hinweis für die Anpassung an niedrige Temperaturen wären mäßige Grade in Wohnräumen und nicht, wie bei vielen überheizte Zimmer. Ein häufiges Lüften stärkt zusätzlich den Organismus, niedrige Temperaturen im Schlafbereich führen zu einem ruhigen, tiefen Schlaf, der Menschen am nächsten Tag leistungsfähiger macht.

 

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