Wasser – das Lebenselixier
Der menschliche Organismus besteht zu 60% aus Wasser, wobei der Wasseranteil in den verschiedenen Geweben des Körpers variiert. Liegt der Wasseranteil im Gehirn bei ca. 75%, in der Muskulatur bei 80%, so fällt der Anteil im Knochen auf 30% und liegt im Fettgewebe bei 15%. Das Wasser benötigt der Körper als Transportmittel für Mineralsalze, Spurenelemente und Vitamine zur Aufrechterhaltung der normalen Stoffwechselfunktion. Auch für die Verdünnung des Blutes ist das Wasser notwendig, damit es ungestört durch das gesamte Kreislaufsystem fließen kann.
Eine weitere wichtige Aufgabe ist das Lösen anfallender Stoffwechselabfallprodukte und deren Abtransport, damit wir uns fit und gesund fühlen. Aus all diesen Gründen ist es notwendig täglich eine gewisse Menge an Flüssigkeit zuzuführen. Im Allgemeinen spricht man von 2 Liter pro Tag, obwohl man weiß, dass dies vielen Menschen schwer fällt. Besonders die Generation 60+ vergessen auf die täglich notwendige Flüssigkeitszufuhr, weil vielleicht mit zunehmendem Alter auch dass Durstgefühl nachlässt. Um unseren Körper in Schuss zu halten, soll am besten Wasser (Leitungswasser) zugeführt werden. Abzuraten wären größere Mengen an Kaffee, schwarzer Tee oder Alkohol, die alle mitsamt den Körper Flüssigkeit entziehen. Zuwenig Flüssigkeit bedeutet ein Austrocknen der Gehirnzellen und damit das Auftreten von Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen und Gedächtnisstörungen. In den Muskeln verursacht ein Flüssigkeitsmangel Krämpfe. Die Fliesgeschwindigkeit des Blutes nimmt ab (es wird dicker), das Herz muss sich stärker anstrengen und im Bereich der Nieren kann chron. Flüssigkeitsmangel zu Nierenversagen führen.
Ein wichtiger Hinweis ist der GFR Test im Blutlabor, der über 90 ml/min sein sollte. Werte unter 50 können schon einen Hinweis auf ein Nierenversagen sein. Das Durstgefühl ist ein Alarmsignal des Körpers und signalisiert, dass es höchste Zeit ist Flüssigkeit zuzuführen. Ein einfacher Hinweis, ob genug Flüssigkeit zugeführt wurde, ergibt sich aus der Farbe des Harnes.
„Je heller der Harn, umso besser ist es um den Flüssigkeitshaushalt bestellt“
Deshalb: Trinken, trinken, trinken……..
